Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Leben und Wohnen

Rückblicke auf Veranstaltungen der Landesberatungsstelle Neues Wohnen (LBNW RLP)

Hier finden Sie Dokumentationen zu Veranstaltungen der Vorjahre.

2017

Der Netzwerktag ist auf der Website des MSAGD dokumentiert.

Selbstorganisation für ein besseres Leben im Dorf

Die diesjährige Tagung widmete sich der Frage: Was können Wohn-Pflege-Gemeinschaften und ihre Entstehungsprozesse zur Zukunftsfähigkeit der Dörfer in Rheinland-Pfalz beitragen?

Professor Gerhard Henkel, bekannter Experte und Autor von Büchern zur Zukunftsfähigkeit der Dörfer, hat in seinem Hauptvortrag ins Thema eingeführt. Arnika Eck, Vorsitzende des Bürgervereins Neuburg e.V. der Ortsgemeinde Neuburg, sowie Rolf Metzger, Bürgermeister der Ortsgemeinde Kirrweiler, haben „ihren“ Weg der beiden Gemeinden zu mehr Selbstorganisation vorgestellt. Die Ideen, Strategien und Beispiele haben deutlich gemacht, dass in unseren Dörfern viel Dynamik, Leben und Zukunft steckt.

Hier können Sie die Präsentationen herunterladen:

Ortsgemeinde Neuburg am Rhein

Ortsgemeinde Kirrweiler

Ansprechpartnerinnen
Petra Mahler, Telefon 06131 2069-20 E-Mail 
Stephanie Mansmann, Telefon 06131 2069-29 E-Mail

„Mensch – Raum – Gemeinschaft“

Am 1. und 2. September 2017 fanden in Rheinland-Pfalz die diesjähringen Wohnprojektetage statt. Unter dem Motto „Mensch – Raum – Gemeinschaft“ trafen Architektinnen und Architekten, Fachleute aus der Wohnprojektberatung, Wohnprojekte und Interessierte zum Dialog zusammen.

Bei der Ausrichtung der Veranstaltungen kooperierten die Landesberatungsstelle Neues Wohnen RLP (LZG) und das Zentrum Baukultur. Die Veranstaltungen wurden gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, dem Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, der Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz sowie dem Landkreis Mainz-Bingen.

Die größte Herausforderung bei der Gründung von Wohnprojekten ist neben Gruppendynamik und Finanzierung die Planung der Gemeinschaftsräume und Begegnungsflächen. In diesem Jahr interessierte uns, wie Gemeinschaftsflächen so geplant werden können, dass sie Kommunikation optimal anregen, ohne zu stören. Gemeinschaftsflächen sollten unter dieser Prämisse keine Restflächen sein, sondern als kommunikative Mitte das Zentrum des Hauses und der Gemeinschaft bilden.

Außenräume können von Abstandsflächen zu Aufenthaltsflächen aufgewertet werden. Landschaftsarchitektinnen, Architekten, Innenarchitekten sowie Stadtplanerinnen haben Erfahrungen, wie die Gemeinschaftsnutzungen zu baulich optimierten Räumen formuliert und mit kommunikationsfördernder Raum- und Außengestaltung umgeben werden können. Es gibt keine Blaupausen, aber den Roten Faden gibt es durchaus – und diesen wollen wir gemeinsam finden.


1. September 2017
„Räume machen Gemeinschaft“ 
Symposium im Zentrum Baukultur, Mainz

Grußworte: Thomas Dang (Vorstand AKRP), Berit Herger (LB Neues Wohnen, LZG)
Moderation: Melanie Baumeister (Neuland GmbH)

Flyer zum Download 

Bericht und Nachlese beim Zentrum Baukultur


2. September 2017
„Gemeinschaft macht Räume“
Kontakt- und Fachbörse in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Ingelheim 

Flyer / Pressemitteilung

Nachlese Download
Zusammenfassung der Ergebnisse mit Bildeindrücken

Grußworte
Ursula Hartmann-Graham (Beigeordnete LK Mainz-Bingen),
Thomas Pfundstein (LZG), Einführung und Moderation Berit Herger (LB Neues Wohnen, LZG)

Vortrag Download (Broschüre)
„Gemeinschaftsbereiche aus Wohnpsychologischer Sicht. Räumliche Grundprinzipien und wie sie wirken.“ / Dr. Harald Deinsberger-Deinsweger (Graz)

Vortrag
„Gemeinschafts(T)räume entstehen lassen“ / Birgit Siebenmorgen (Alte Windkunst)

Vortrag
„CoHousing – eine skandinavische Idee“ / Axel Köpsel (Exkursionsleiter Stockholm) und Cathrine Bülow (Stockholm)

Diskussion im Fishbowl
„Wie viel Gemeinschaft ist genug?“ / Moderation Berit Herger


Ansprechpartnerin
Berit Herger, Telefon 06131 2069-37 E-Mail

2016

Erfolgreiche Konzepte für das Wohnquartier für Alle

Der Fachtag  setzte das Miteinander-Wohnen im Quartier in den Fokus. Die Veranstaltung war Plattform für einen interdisziplinären Austausch unter Experten aus der Wohnungswirtschaft, der Pflegewirtschaft und den Kommunen. Begleitet wurde der Fachtag von der Ausstellung „barrierefrei und generationengerecht“, ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Mainz University of Applied Sciences, der Landesberatungsstelle barrierefrei Bauen und Wohnen und der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das Projekt durch das rheinland-pfälzische Demografieministerium.

„Es ist eine fortwährende Aufgabe, unsere Dörfer und Quartiere so zu gestalten, dass dort Jung und Alt, Familien und Alleinstehende, aktive und unterstützungsbedürftige Menschen gleichermaßen gut und bis ins hohe Alter leben können“, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zum Auftakt des Fachtages. In Rheinland-Pfalz und darüber hinaus gebe es viele funktionierende Vorbilder für solche generationenübergreifenden, barrierefreien Wohn- und Quartierskonzepte, die auf dem Fachtag vorgestellt wurden und zur Nachahmung anregen.

Die Fachveranstaltung des Sozialministeriums und der LZG richtete sich an alle Akteure, die sich beim Aufbau von neuen Wohnformen einbringen wollen. „Mein Wunsch ist es, dass mehr neue generationenübergreifende und gemeinschaftliche Wohnformen entstehen“, so Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Professor Schulz-Nieswandt von der Universität zu Köln beleuchtete das Generationenmiteinander im Quartier aus der soziologischen und anthropologischen Perspektive. Uwe Hellwig vom Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin, plädierte mit seinem Vortrag „Generationengerechtes Wohnen – Steuern und nicht rudern“ für einen nachhaltigen strategischen Ansatz.

Best Practice-Foren aus Sicht der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und der Pflegewirtschaft informierten die Teilnehmer über die Erfahrungen und Herausforderungen bereits realisierter Projekte in Mainz, München, Bielefeld, Speyer, Neustadt und Bad Kreuznach.

Abschluss der Veranstaltung war eine lebendige Podiumsdiskussion, in der das gelungene Miteinander im Quartier im Blickpunkt stand. Besonders wurde hier auf das Zusammenspiel der Kommunen, der Bürger und der Wohnungs- und Pflegewirtschaft eingegangen.

„Neue Wohnformen, die auf nachbarschaftliches Zusammenleben und gegenseitige Unterstützung bauen, haben einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität und leisten damit auch einen Beitrag zur Gesundheitsförderung“, sagte Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer der LZG. Die LZG setze sich daher mit ihrer Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz für generationenübergreifende und gemeinschaftliche Formen des Zusammenlebens ein, so Krell.

Mit mehr als einhundertdreißig Teilnehmern aus Wohnungswirtschaft, Pflegewirtschaft und Kommunen stieß die Veranstaltung auf großes Interesse. Dr. Matthias Krell: „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, Akteure aus den unterschiedlichen Fachbereichen miteinander ins Gespräch zu bringen, einen Dialog anzustoßen und zu vernetzen.“

Ansprechpartnerin: Hedda Werner, Telefon 06131 2069-51, E-Mail

Die Vorträge zum Download

  • „Nachbarschaft und die Generationenbeziehungen“, Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt Download
  • „Generationengerechtes Wohnen – Steuern und nicht rudern“, Uwe Hellwig Download
  • „Das Bielefelder Modell – Selbstbestimmt wohnen mit Versorgungssicherheit“, Oliver Klingelberg Download
  • „Zuhause in Mainz – miteinander sorgenfrei leben“, Ines Thiele Download
  • „Erfolgreiche Konzepte – für das Wohnquartier für Alle“, Alfred Böhmer Download
  • „Seniorenpolitik mit Zukunft für Kommunen“, Ingo Röthlingshöfer Download
  • „Versorgungssicherheit – Rahmenbedingungen und Praxis – „Wohnen im Viertel“ in München“, Angelika Pfab Download
  • „Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz – den Menschen nahe“, Liane Jung Download

Wohnprojekte gründen. Genossenschaften voranbringen. 

Der zweite rheinland-pfälzische Wohnprojektetag fand am 7. Oktober 2016 im Mainzer Rathaus statt. „Ich hatte ja keine Ahnung, dass es so viele Initiativen in Rheinland-Pfalz gibt“, staunte eine Projektgründerin aus dem Westerwald. Gut hundert Gäste freuten sich über einen lebendigen und informativen Tag.

„Wohnprojekte gründen. Genossenschaften voranbringen.“ – so lautete der Titel des diesjährigen Wohnprojektetages. Dr. Sonja Menzel erläuterte die rechtlichen Aspekte, Manfred Eberle führte die Diskussion, wie man das Feuer für die Vorteile des Wohnens in einer Genossenschaft entfacht und Birgit Pohlmann zeigte auf, was beim Gründungsprozess zu beachten ist. In den Dialogrunden wurde auf hohem Niveau diskutiert: wie man gute Rahmenbedingungen für Projekte schafft und welche Kosten genossenschaftliches Wohnen verursacht. Wie das Land Rheinland-Pfalz die Idee des genossenschaftlichen Wohnens mit neuen Förderprogrammen unterstützt, präsentierten Bianca Klein, Ministerium der Finanzen, und Alexandra Wüst von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz.

Auf dem Marktplatz der Projekte im Rathausfoyer präsentierten sich nicht nur Gründungsinitiativen, hier stellten auch Projektentwickler, die GLS Gemeinschaftsbank eG und die UmweltBank erfolgreiche Projekte vor und boten ihre Partnerschaft an.

Veranstalter war die Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG). Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz fördert die Landesberatungsstelle und finanziert den jährlichen Wohnprojektetag.

Programmflyer

Nachlese / Bericht

2015

Die Nachlese zum Wohnprojektetag 2015 finden Sie hier zum Download.

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