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Rückblicke auf Veranstaltungen der Landesberatungsstelle Neues Wohnen (LBNW RLP)

Hier finden Sie Dokumentationen zu Veranstaltungen der Vorjahre.

Generationen-Wohnen – Erfolgreiche Konzepte für das Wohnquartier für Alle (22.11.2016)

Der Fachtag „Generationen-Wohnen – Erfolgreiche Konzepte für das Wohnquartier für Alle“ am 22. November 2016 in Mainz setzte das Miteinander-Wohnen im Quartier in den Fokus. Die Veranstaltung war Plattform für einen interdisziplinären Austausch unter Experten aus der Wohnungswirtschaft, der Pflegewirtschaft und den Kommunen. Begleitet wurde der Fachtag von der Ausstellung „barrierefrei und generationengerecht“, ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Mainz University of Applied Sciences, der Landesberatungsstelle barrierefrei Bauen und Wohnen und der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das Projekt durch das rheinland-pfälzische Demografieministerium.

„Es ist eine fortwährende Aufgabe, unsere Dörfer und Quartiere so zu gestalten, dass dort Jung und Alt, Familien und Alleinstehende, aktive und unterstützungsbedürftige Menschen gleichermaßen gut und bis ins hohe Alter leben können“, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zum Auftakt des Fachtages. In Rheinland-Pfalz und darüber hinaus gebe es viele funktionierende Vorbilder für solche generationenübergreifenden, barrierefreien Wohn- und Quartierskonzepte, die auf dem Fachtag vorgestellt wurden und zur Nachahmung anregen.

Die Fachveranstaltung des Sozialministeriums und der LZG richtete sich an alle Akteure, die sich beim Aufbau von neuen Wohnformen einbringen wollen. „Mein Wunsch ist es, dass mehr neue generationenübergreifende und gemeinschaftliche Wohnformen entstehen“, so Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Professor Schulz-Nieswandt von der Universität zu Köln beleuchtete das Generationenmiteinander im Quartier aus der soziologischen und anthropologischen Perspektive. Uwe Hellwig vom Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin, plädierte mit seinem Vortrag „Generationengerechtes Wohnen – Steuern und nicht rudern“ für einen nachhaltigen strategischen Ansatz.

Best Practice-Foren aus Sicht der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und der Pflegewirtschaft informierten die Teilnehmer über die Erfahrungen und Herausforderungen bereits realisierter Projekte in Mainz, München, Bielefeld, Speyer, Neustadt und Bad Kreuznach.

Abschluss der Veranstaltung war eine lebendige Podiumsdiskussion, in der das gelungene Miteinander im Quartier im Blickpunkt stand. Besonders wurde hier auf das Zusammenspiel der Kommunen, der Bürger und der Wohnungs- und Pflegewirtschaft eingegangen.

„Neue Wohnformen, die auf nachbarschaftliches Zusammenleben und gegenseitige Unterstützung bauen, haben einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität und leisten damit auch einen Beitrag zur Gesundheitsförderung“, sagte Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer der LZG. Die LZG setze sich daher mit ihrer Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz für generationenübergreifende und gemeinschaftliche Formen des Zusammenlebens ein, so Krell.

Mit mehr als einhundertdreißig Teilnehmern aus Wohnungswirtschaft, Pflegewirtschaft und Kommunen stieß die Veranstaltung auf großes Interesse. Dr. Matthias Krell: „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, Akteure aus den unterschiedlichen Fachbereichen miteinander ins Gespräch zu bringen, einen Dialog anzustoßen und zu vernetzen.“

Ansprechpartnerin: Hedda Werner, Telefon 06131 2069-51, E-Mail

Die Vorträge zum Download

  • „Nachbarschaft und die Generationenbeziehungen“, Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt Download
  • „Generationengerechtes Wohnen – Steuern und nicht rudern“, Uwe Hellwig Download
  • „Das Bielefelder Modell – Selbstbestimmt wohnen mit Versorgungssicherheit“, Oliver Klingelberg Download
  • „Zuhause in Mainz – miteinander sorgenfrei leben“, Ines Thiele Download
  • „Erfolgreiche Konzepte – für das Wohnquartier für Alle“, Alfred Böhmer Download
  • „Seniorenpolitik mit Zukunft für Kommunen“, Ingo Röthlingshöfer Download
  • „Versorgungssicherheit – Rahmenbedingungen und Praxis – „Wohnen im Viertel“ in München“, Angelika Pfab Download
  • „Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz – den Menschen nahe“, Liane Jung Download

Programmflyer

Wohnprojekte gründen. Genossenschaften voranbringen. (07.10.2016)

Reger Erfahrungsaustausch beim Marktplatz für Wohnprojekte und Initiativen in Rheinland-Pfalz

Der zweite rheinland-pfälzische Wohnprojektetag fand am 7. Oktober 2016 im Mainzer Rathaus statt. „Ich hatte ja keine Ahnung, dass es so viele Initiativen in Rheinland-Pfalz gibt“, staunte eine Projektgründerin aus dem Westerwald. Gut hundert Gäste freuten sich über einen lebendigen und informativen Tag.

„Wohnprojekte gründen. Genossenschaften voranbringen.“ – so lautete der Titel des diesjährigen Wohnprojektetages. Dr. Sonja Menzel erläuterte die rechtlichen Aspekte, Manfred Eberle führte die Diskussion, wie man das Feuer für die Vorteile des Wohnens in einer Genossenschaft entfacht und Birgit Pohlmann zeigte auf, was beim Gründungsprozess zu beachten ist. In den Dialogrunden wurde auf hohem Niveau diskutiert: wie man gute Rahmenbedingungen für Projekte schafft und welche Kosten genossenschaftliches Wohnen verursacht. Wie das Land Rheinland-Pfalz die Idee des genossenschaftlichen Wohnens mit neuen Förderprogrammen unterstützt, präsentierten Bianca Klein, Ministerium der Finanzen, und Alexandra Wüst von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz.

Auf dem Marktplatz der Projekte im Rathausfoyer präsentierten sich nicht nur Gründungsinitiativen, hier stellten auch Projektentwickler, die GLS Gemeinschaftsbank eG und die UmweltBank erfolgreiche Projekte vor und boten ihre Partnerschaft an.

Veranstalter war die Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG). Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz fördert die Landesberatungsstelle und finanziert den jährlichen Wohnprojektetag.

Programmflyer

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