Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Leben und Wohnen

Rückblicke auf Veranstaltungen der Landesberatungsstelle Neues Wohnen (LBNW RLP)

Hier finden Sie Dokumentationen von früheren Veranstaltungen.

2018

Gemeinschaft MACHTSinn

Die Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz richtete die  Wohnprojektetage im September 2018 in Bad Dürkheim aus. Unter dem Titel „Gemeinschaft MACHTSinn“ zeigten die Beiträge der Tagung, dass die Abkehr vom Einzeleigentum Gewinn verspricht: Sie ermöglicht eine Vielfalt an Gemeinschaftsflächen sowie langfristig sinkende Wohnkosten.

Im Dürkheimer Haus präsentierten sich verschiedene Wohnprojekte und Initiativen sowie Partnerinnen und Partner aus Finanzwirtschaft, Architektur und Projektentwicklung. Silke Helfrich, Gründerin des Commons-Instituts, lieferte den theoretischen Hintergrund des Themas, indem sie in die Idee der „Commons“ einführte. Darunter werden Ressourcen oder Produkte verstanden, die gemeinschaftlich hergestellt, erhalten und genutzt werden – wie Wasser oder Bodenschätze, aber auch der Gemeinschaft zur Verfügung stehendes Wissen. Zentrales Charakteristikum der Commons-Theorie sei, dass sie den Menschen als Handelnden in den Fokus stelle, so Helfrich. In der Diskussion arbeitete sie heraus, wie durch die Nutzung von Gemeingütern Gemeinschaftssinn entstehen kann.

Eva Stützel schöpft als Mitbegründerin des Ökodorfs Sieben Linden und Trainerin für Gemeinschaften aus einem reichen Erfahrungsschatz, wenn es um Gemeinsinn geht. Sie hat eine Methode entwickelt, um Projektinitiativen auf Kurs zu halten. Den „Gemeinschaftskompass“ stellte sie in ihrem Beitrag vor.

Weiterführende Informationen

Was sind Commons/Gemeingüter? Der CommonsBlog gibt Antworten.
Literaturhinweis und weitere Schriften zu Gemeingütern
Der Gemeinschaftskompass – eine Orientierungshilfe
Homepage des Ökodorfs Sieben Linden

Ansprechpartnerin
Berit Herger, Telefon 06131 2069-37 E-Mail

Selbstorganisation in Wohn-Pflege-Gemeinschaften durch gemeinsame Verantwortung

Wie können professionelle Pflegedienstleister, Angehörige und bürgerschaftlich Engagierte gemeinsam Verantwortung für ein gutes Leben in Wohn-Pflege-Gemeinschaften übernehmen? Welche Chancen und Vorteile ergeben sich daraus für die einzelnen Beteiligten?

Diesen Fragen gingen die Referentinnen und Referenten der Fachtagung WohnPunkt RLP 2018 nach. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sprach über neue Wohnformen in gemeinsamer Verantwortung. Bereits 33 Gemeinden im ländlichen Raum sind in das Programm WohnPunkt RLP, das von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. getragen wird, aufgenommen worden. Es zielt darauf, den Aufbau von Wohn-Pflege-Gemeinschaften durch intensive professionelle Begleitung voranzutreiben. Das Projekt wird zurzeit wissenschaftlich evaluiert und soll künftig noch wirksamer gestaltet werden. Das Publikum der Fachtagung erhielt einen Einblick in den aktuellen Stand der Evaluation.

Zwischenbericht_Evaluation_WohnPunkt RLP_2018

Horst Rausch, Geschäftsführer der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz des WEGE e.V. Emmendingen, beleuchtete die unterschiedlichen Rollen der Akteure in Wohn-Pflege-Gemeinschaften im Hinblick auf die gemeinsamen Ziele.

Gemeinsame Verantwortung in Wohn_Pflege_Gemeinschaften_07.09.2018

Im anschließenden Podiumsgespräch wurden die Erfahrungen aus bereits bestehenden Wohn-Pflege-Gemeinschaften vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Runde diskutierten angeregt, wie gemeinsame Verantwortung im Sinne eines sozialräumlichen Netzwerks gelingen kann.

Ansprechpartnerinnen in der LZG
Petra Mahler, Telefon 06131 2069-20 E-Mail
Stephanie Mansmann, Telefon 06131 2069-29 E-Mail
Astrid Grunewald-Feskorn, Telefon 06131 2069-63 E-Mail

2017

Der Netzwerktag ist auf der Website des MSAGD dokumentiert.

Selbstorganisation für ein besseres Leben im Dorf

Die diesjährige Tagung widmete sich der Frage: Was können Wohn-Pflege-Gemeinschaften und ihre Entstehungsprozesse zur Zukunftsfähigkeit der Dörfer in Rheinland-Pfalz beitragen?

Professor Gerhard Henkel, bekannter Experte und Autor von Büchern zur Zukunftsfähigkeit der Dörfer, hat in seinem Hauptvortrag ins Thema eingeführt. Arnika Eck, Vorsitzende des Bürgervereins Neuburg e.V. der Ortsgemeinde Neuburg, sowie Rolf Metzger, Bürgermeister der Ortsgemeinde Kirrweiler, haben „ihren“ Weg der beiden Gemeinden zu mehr Selbstorganisation vorgestellt. Die Ideen, Strategien und Beispiele haben deutlich gemacht, dass in unseren Dörfern viel Dynamik, Leben und Zukunft steckt.

Hier können Sie die Präsentationen herunterladen:

Ortsgemeinde Neuburg am Rhein

Ortsgemeinde Kirrweiler

Ansprechpartnerinnen
Petra Mahler, Telefon 06131 2069-20 E-Mail 
Stephanie Mansmann, Telefon 06131 2069-29 E-Mail

„Mensch – Raum – Gemeinschaft“

Am 1. und 2. September 2017 fanden in Rheinland-Pfalz die diesjähringen Wohnprojektetage statt. Unter dem Motto „Mensch – Raum – Gemeinschaft“ trafen Architektinnen und Architekten, Fachleute aus der Wohnprojektberatung, Wohnprojekte und Interessierte zum Dialog zusammen.

Bei der Ausrichtung der Veranstaltungen kooperierten die Landesberatungsstelle Neues Wohnen RLP (LZG) und das Zentrum Baukultur. Die Veranstaltungen wurden gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, dem Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, der Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz sowie dem Landkreis Mainz-Bingen.

Die größte Herausforderung bei der Gründung von Wohnprojekten ist neben Gruppendynamik und Finanzierung die Planung der Gemeinschaftsräume und Begegnungsflächen. In diesem Jahr interessierte uns, wie Gemeinschaftsflächen so geplant werden können, dass sie Kommunikation optimal anregen, ohne zu stören. Gemeinschaftsflächen sollten unter dieser Prämisse keine Restflächen sein, sondern als kommunikative Mitte das Zentrum des Hauses und der Gemeinschaft bilden.

Außenräume können von Abstandsflächen zu Aufenthaltsflächen aufgewertet werden. Landschaftsarchitektinnen, Architekten, Innenarchitekten sowie Stadtplanerinnen haben Erfahrungen, wie die Gemeinschaftsnutzungen zu baulich optimierten Räumen formuliert und mit kommunikationsfördernder Raum- und Außengestaltung umgeben werden können. Es gibt keine Blaupausen, aber den Roten Faden gibt es durchaus – und diesen wollen wir gemeinsam finden.


1. September 2017
„Räume machen Gemeinschaft“ 
Symposium im Zentrum Baukultur, Mainz

Grußworte: Thomas Dang (Vorstand AKRP), Berit Herger (LB Neues Wohnen, LZG)
Moderation: Melanie Baumeister (Neuland GmbH)

Flyer zum Download 

Bericht und Nachlese beim Zentrum Baukultur


2. September 2017
„Gemeinschaft macht Räume“
Kontakt- und Fachbörse in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Ingelheim 

Flyer / Pressemitteilung

Nachlese Download
Zusammenfassung der Ergebnisse mit Bildeindrücken

Grußworte
Ursula Hartmann-Graham (Beigeordnete LK Mainz-Bingen),
Thomas Pfundstein (LZG), Einführung und Moderation Berit Herger (LB Neues Wohnen, LZG)

Vortrag Download (Broschüre)
„Gemeinschaftsbereiche aus Wohnpsychologischer Sicht. Räumliche Grundprinzipien und wie sie wirken.“ / Dr. Harald Deinsberger-Deinsweger (Graz)

Vortrag
„Gemeinschafts(T)räume entstehen lassen“ / Birgit Siebenmorgen (Alte Windkunst)

Vortrag
„CoHousing – eine skandinavische Idee“ / Axel Köpsel (Exkursionsleiter Stockholm) und Cathrine Bülow (Stockholm)

Diskussion im Fishbowl
„Wie viel Gemeinschaft ist genug?“ / Moderation Berit Herger


Ansprechpartnerin
Berit Herger, Telefon 06131 2069-37 E-Mail

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