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Leben und Wohnen

Handlungsschritte auf Ihrem Weg zur
Wohn-Pflege-Gemeinschaft

Obwohl der Bedarf durch Zahlen der Pflegestruktur prognostiziert werden kann, sind zuverlässige Aussagen zur Nachfrage schwierig, da die individuelle Umzugsbereitschaft ganz unterschiedlich sein kann. Daher ist es ratsam, vor Beginn des Projektes, vor Ort die genannten Interessensgruppen, Gemeinderätinnen, Gemeinderäte sowie Bürgerinnen und Bürger intensiv für das Thema „Pflegebedarf im Alter“ zu sensibilisieren und über Wohn-Pflege-Gemeinschaften als eine denkbare Wohnform im Alter aufzuklären und so vor allem Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger zu überzeugen, aber auch mögliche Bewohner und ihre Angehörigen zu werben.

Um eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft umzusetzen, bedarf es mehrerer Komponenten, die zwingend notwendig sind, damit das Projekt aufgebaut und zufriedenstellend weitergeführt werden kann. Zu den Schlüsselkomponenten zählen das bürgerschaftliche Engagement, die Immobilie, die Dienstleisterinnen und Dienstleister, die Inverstoren sowie die Angehörigen.

Beispiel: Oberelbert im Westerwaldkreis

Ortsbürgermeister Karl Jung erzählt, wie das Seniorenwohnprojekt in Oberelbert geplant wurde.

Vor dem Aufbau einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft sollten Sie einige Fragen klären – diese Rubrik hilft Ihnen dabei.

Leitfragen

  • Welche Art von Wohn-Pflege-Gemeinschaft kommt für unsere Ortsgemeine in Frage? Oder handelt es sich um eine andere Wohnform?
  • Welche Wünsche und Bedarfe bestehen bei den möglichen Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch bei den potentiellen Betreiberinnen und Betreibern?
  • Welche baulichen und personellen Möglichkeiten gibt es vor Ort?

Weiterführende Informationen

Immobilie und Umgebung

Rechtliche Regelungen

Aus der Praxis

Das Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) § 5 beinhaltet landesrechtliche Vorgaben zu Einrichtungen mit besonderer konzeptioneller Ausrichtung. LWTG § 5

 


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