Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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LZgoesWeb - Online-Veranstaltungsreihe

LZgoesWeb ist eine digitale Vortragsreihe der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG). Sie greift einmal im Monat ein Schwerpunktthema der Gesundheitsförderung und Prävention auf.

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Thema im Dezember

Termin: 15. Dezember 2020, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Krebsprävention (nicht nur) in Zeiten von Corona
Was hat sich bewährt – und wie kann man neue Wege gehen?

Referenten:

  • Prof. Dr. med. Jürgen F. Riemann, Gastroenterologe, von 1985 - 2008 Direktor der Medizinischen Klinik C des Klinikums der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH. Für sein Ziel, die Darmkrebsprävention zu verbessern und die Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen voranzutreiben, gründete er 1998 die Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs. Seit 2006 ist er deren Vorstandsvorsitzender. 2015 übernahm er auch den Vorsitz des Kuratoriums der Deutschen Krebsstiftung.
  • Karen Herold, Mitarbeiterin des Krebsinformationsdienstes KID des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.


Die Corona-Pandemie hat zu erheblichen Einbrüchen bei der Zahl an ärztlichen Kontakten geführt, sowohl in Hausarzt- wie auch in Facharztpraxen. Untersuchungen zeigen, dass viele Menschen aus Angst vor einer Corona-Infektion den Gang zur Ärztin oder zum Arzt scheuen. Das gilt insbesondere dann, wenn „nur“ Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen anstehen. Dabei können diese lebensrettend sein. Früh erkannt, können Erkrankungen, wie zum Beispiel Darmkrebs, gut behandelt werden. Gerade jetzt, da die Corona-Krise sich wieder zuspitzt, ist es wichtig, auf die besondere Rolle der Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen hinzuweisen – und zu überlegen, ob die Krebsprävention auch neue digitale Wege gehen kann.

Prof. Dr. Jürgen F. Riemann berichtet in seinem Vortrag „Was macht die Darmkrebsprävention erfolgreich?“, welche Faktoren dazu führen können, dass möglichst viele Menschen die Vorsorgeuntersuchungen rechtzeitig wahrnehmen.

Karen Herold wird unter dem Titel „Prävention auf neuen Wegen - Krebsprävention mit Apps“ den Blick in die Zukunft richten und aufzeigen, welche Möglichkeiten es für digitale Prävention bereits gibt und wie sie weiterentwickelt werden können.

In der anschließenden Fragerunde möchten wir gemeinsam mit Ihnen erörtern, inwiefern bewährte Maßnahmen in der Arztpraxis und neue digitale Angebote Hand in Hand gehen können, um die Krebsprävention zu verbessern.

Hinweis auf einen Artikel von Prof. Dr. Riemann: Darmkrebsvorsorge in COVID-19-Zeiten

Teilnahme: Hier gelangen Sie direkt zum Online-Meetingraum
Meeting-ID: 954 8158 5241

 

 


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Wissen kompakt

Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und was ist ihr Nutzen? Was tun Praxen zur Vermeidung einer Corona-Infektion? Mit diesen Fragen befasste sich das Gesundheitstelefon. Den Text mit dem Titel „Früherkennung kann Leben retten – auch in Corona-Zeiten Vorsorge nicht vernachlässigen“ können Sie hier nachlesen.


Vermeiden statt leiden! Ausstellung zur Darmkrebsprävention

Tafeln mit Erklärtexten und Grafiken sowie ein elektronisches Infotainment-System klären auf und motivieren zur Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie einfach Darmkrebsvorsorge geht, und wie wichtig sie ist, um Leiden zu verhindern und Leben zu retten. Die Ausstellung informiert auch darüber, wie man mit einem gesunden Lebensstil selbst dazu beitragen kann, das Darmkrebsrisiko zu senken.

Die Wanderausstellung kann bei der LZG ausgeliehen werden. Weitere Informationen

Zur Ausstellung ist eine Infobroschüre erhältlich. Download Broschüre

Thema im Januar

Termin 12.01.2021, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Öffentlicher Gesundheitsdienst – früher verkannt, jetzt im Fokus

Wer kannte früher schon die Aufgaben des Gesundheitsamtes? Schuleingangsuntersuchungen, Impfungen – und sonst?

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind die Gesundheitsämter in aller Munde. Sie sind wichtige Institutionen, um die Ausbreitung der Infektion einzudämmen. Ihre personelle Aufstockung wird gefordert, ebenso eine bessere Bezahlung und inhaltliche Aufwertung der ärztlichen und beratenden Tätigkeit.

Nach der Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzende der LZG, Prof. Dr. Ursula Rieke, die selbst Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes in Montabaur ist, beschreibt die Leiterin des Gesundheitsamtes des Westerwaldkreises, Obermedizinalrätin Sarah Omar, die ureigenen Aufgaben der Gesundheitsämter. In einer nachfolgenden Gesprächsrunde mit den Rednerinnen sowie der Amtsärztin Sabine Becker aus dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg geht es um die neuen Aufgaben und Herausforderungen, denen sich die Gesundheitsämter engagiert stellen.

Organisiert wird die Veranstaltung durch die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Rheinland-Pfalz.

Beteiligte:

  • Dr. med. Ursula Rieke, Vorstandsvorsitzende der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V., Lehrstuhl Sozialmedizin für Soziale Arbeit der Katholischen Hochschule Mainz, Ärztin AIDS-/STI-Beratung im Gesundheitsamt Montabaur, Westerwaldkreis
  • Obermedizinalrätin Sarah Omar, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, Leiterin des Gesundheitsamts Montabaur, Westerwaldkreis
  • Sabine Becker, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, Gesundheitsamt Landkreis Trier-Saarburg und Koordinatorin Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention
  • Moderation: Sabine Köpke, Projektleiterin Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC)

 

Teilnahme: Hier gelangen Sie vor der Veranstaltung zum Online-Meetingraum (Link wird noch bekanntgegeben).


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Neues Standardwerk zum Thema Health in All Policies (HiAP)

„Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – Das Konzept Health in All Policies und seine Umsetzung in Deutschland“ heißt ein neu erschienener Sammelband, der als erstes Standardwerk zum Thema Health in All Policies (HiAP) in Deutschland gilt. Sabine Köpke und Silke Wiedemuth von der LZG haben ein Kapitel dazu beigetragen. Im Abschnitt „Paxisbeispiele“ stellen sie die Arbeit der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) in Rheinland-Pfalz dar.

Inhaltsverzeichnis

Mit der Mitherausgeberin des Sammelbands, Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE), bietet die KGC am 27. Januar 2021 eine Veranstaltung zum Thema Health in All Policies an.

Näheres dazu in Kürze.


Öffentlicher Gesundheitsdienst und Gesundheitsförderung

Grundlegende Informationen über die Bestandteile und Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) sowie seine Potenziale für die kommunale Gesundheitsförderung finden Sie hier

 

Bildnachweis Headerbild: ©ME_Photos/Pixabay.com

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