Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
telephone 06131-2069-0

Gesundheit in der Kommune

©kav777_M/fotolia.com

Archiv Lernwerkstatt / Workshops

Hier erhalten Sie einen Einblick in vergangene Lernwerkstätten und Workshops, zu denen die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Rheinland-Pfalz (RLP) als Veranstalter eingeladen hat, als Kooperationspartner anderer Institutionen eingebunden war oder einen wesentlichen Beitrag geleistet hat. 

Viel Spaß beim Stöbern! 

Zum zweiten Mal in diesem Jahr führte die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) in Rheinland-Pfalz eine Online-Lernwerkstatt der Veranstaltungsreihe „Good Practice-Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung“ durch. Diesmal richtete die Online-Werkstatt ihren Fokus auf das „Multiplikatorenkonzept“, ein Qualitätskriterium, das auch in der Gesundheitsförderung älterer Menschen sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Veranstaltung, die am 19. November 2020 zum Thema „Gesundheitsförderung für ältere Menschen“ auf der Webkonferenzplattform Zoom stattfand, war erneut ausgebucht.

Damit Akteure der Gesundheitsförderung und Prävention eine Hilfestellung bei der Umsetzung guter Konzeptideen erhalten, hat der Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit die „Good Practice-Kriterien“ entwickelt. Das Qualitätskriterium "Multiplikatorenkonzept" stand bei dieser Lernkwerkstatt im Mittelpunkt. Dieses Qualitätskriterium basiert auf der Idee, dass bestimmte Schlüsselpersonen Türöffner zu einer Zielgruppe sein können. Es bindet diese Personen systematisch in die Gesundheitsförderungsmaßnahmen ein. Schlüsselpersonen können alle Personen sein, die beispielsweise durch ihre fachliche Qualifikation, Funktion innerhalb einer Gemeinschaft oder Sprachkompetenz eine besondere Glaubwürdigkeit innerhalb der Zielgruppe haben und ihr Vertrauen genießen.

In der Online-Lernwerkstatt wurden zwei Praxisbeispiele vorgestellt. Annika Kersting (LZG, Referat: Gesundheitsförderung in Lebenswelten) stellte die Bewegungskampagne „Ich bewege mich – mir geht es gut!“ vor. Das Projekt soll helfen, Bewegung im Alltag verstärkt in den öffentlichen Raum zu tragen, die Mobilität älterer Menschen dadurch zu fördern bzw. zu erhalten, soziale Beziehungen sowie ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu stärken. Anschließend stellte Lea Bales von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz das innovative Gesundheitsprojekt "Bewegung in die Dörfer" des Landkreises vor, welches auf Grundlage der Bewegungskampagne ins Leben gerufen wurde. Die Initiative soll bei älteren Menschen den Spaß an Bewegung fördern und Vereinsamung vorbeugen.

Im Anschluss an die Vorstellung der Praxisbeispiele konnten sich die Teilnehmenden in interaktiven digitalen Kleingruppen untereinander austauschen.

Hier finden am Sie den Flyer und das Programm zur „Online-Lernwerkstatt Good Practice“. 

Präsentation der Referentinnen der Online-Lernwerkstatt 19.11.2020

Auszug aus der Präsentation - Online-Lernwerkstatt Good Practice-Kriterien
Bild 2 v. r. ©Projekt "Bewegung in die Dörfer"

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) in Rheinland-Pfalz hat am 16. September 2020 die Lernwerkstatt der Veranstaltungsreihe „Good Practice. Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung“ erstmals im Online-Format durchgeführt. Die Veranstaltung mit dem Themenschwerpunkt „Gesundheitsförderung für ältere Menschen“ war komplett ausgebucht und ein voller Erfolg!

Qualitätsentwicklung ist ein zentraler Bestandteil in Projekten der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie hilft bei der Planung und Umsetzung von Vorhaben sowie bei der Bewertung. Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) in Rheinland-Pfalz in Trägerschaft der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) hat zur Aufgabe, die Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung zu stärken. Daher berät und qualifiziert die KGC kommunale Akteure zu den Kriterien des Kooperationsverbundes „Gesundheitliche Chancengleichheit“, um sie in der Projektplanung und -umsetzung zu unterstützen.

Frau Maria-Theresia Nicolai von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. konnte als Gastreferentin gewonnen werden. Sie ist in Berlin für den Bereich Qualitätsentwicklung und Projektdatenbank bei Gesund & aktiv älter werden & Zentrum für Bewegungsförderung zuständig. Frau Nicolai ist Expertin für die Arbeitshilfen „Gute Praxis konkret – Erfahrungen und Beispiele guter Praxis der Gesundheitsförderung mit älteren Menschen“, da Sie diese mitentwickelt.
Der Schwerpunkt der Lernwerkstatt am 16. September 2020 lag auf der Gesundheitsförderung bei älteren Menschen. Nach der Eröffnung erhielten die Teilnehmenden zunächst Fachinformationen zu Gesundheitsförderung und Prävention im Alter. Anschließend wurden die einzelnen Good Practice-Kriterien für die soziallagenbezogene Gesundheitsförderung vorgestellt und deren Anschlussfähigkeit an die eigene Praxiserfahrung und Arbeit aufgezeigt. Der Fokus richtete sich dabei insbesondere auf das Qualitätskriterium „Niedrigschwellige Arbeitsweise“. In interaktiven digitalen Kleingruppen konnten die Teilnehmenden in Austausch miteinander treten.

Hier finden am Sie den Flyer und das Programm zur „Online-Lernwerkstatt Good Practice“. 

Präsentation der Referentinnen der Online-Lernwerkstatt 16.09.2020

Grafik Good Practice Kriterien ©Britta Willim

Die KGC RLP hat zur Aufgabe, die Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung zu stärken. Daher berät und qualifiziert die KGC kommunale Akteure zu den Kriterien des Kooperationsverbundes „Gesundheitliche Chancengleichheit“, um sie in der Projektplanung und -umsetzung zu unterstützen. 

Wer ein Projekt plant, steht vor verschiedenen Herausforderungen. Daher ist es sinnvoll, sich von Anfang an Gedanken zu machen, wie man erfolgreich von der Planung bis zur Umsetzung von Maßnahmen gelangt. Damit gute Konzeptideen der Gesundheitsförderung und Prävention auch gut zu verwirklichen sind, empfiehlt es sich, die „Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung“ des „Kooperationsverbundes gesundheitliche Chancengleichheit“ zu beachten.

Die Lernwerkstatt richtete sich insbesondere an Akteurinnen und Akteuren aus dem kommunalen Bereich und der Gesundheitsförderung, sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und an alle weiteren Interessierten aus den Bereichen Stadtteilentwicklung, Bildung und Soziale Arbeit. 

Hier finden am Sie den Flyer und das Programm zur „Lernwerkstatt Good Practice“. 

Die Dokumentation der Lernwerkstatt steht Ihnen zum Herunterladen zur Verfügung. 

Anhang: 

Präsentation des Programmbüros Rheinland-Pfalz GKV-Bündnis für Gesundheit, Vorstellung der Förderprogramme. 

Präsentation der KGC RLP, Good Practice-Kriterien 

Fotos @LZG

Regelmäßiges Spazierengehen verbessert die Gehfähigkeit und senkt das Sturzrisiko. Gleichzeitig macht es Spaß, gemeinsam in einer Gruppe in Bewegung zu kommen und an der frischen Luft Kraft zu tanken: Eine Spaziergehgruppe kann dazu beitragen, ältere Menschen aus ihrer Isolation herauszuholen. Gemeinsam mit der Spaziergehgruppe werden Plätze in der Umgebung erreicht, an die sich Teilnehmende vielleicht alleine schon seit Jahren nicht mehr getraut haben. „Gemeinsam gut zu Fuß“, das wünscht sich Jung und Alt, selbst wenn man mit Rollator unterwegs ist. 

Daher fand die Fortbildungsveranstaltung für Bewegungsbegleiterinnen und Begleiter der Bewegungskampagne „Ich bewege mich – mit geht es gut!“ in Kooperation mit der KGC RLP und dem Referat Lebenswelten der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) zum Thema „Rollator- und Spaziergehgruppen für Ältere“ statt. 

In der Fortbildung wurde erlernt, was bei der Einrichtung einer Spaziergehgruppe zu beachten ist, um das Ziel „Spaß an der Bewegung in der Gruppe“ zu erreichen. Es wurden u.a. Tipps zu Treffpunkten und Zeiten, zur Streckenauswahl oder zur Bewerbung des Angebotes gegeben. Wie dabei die Gruppe partizipativ in der Erschließung von weiteren öffentlichen Bewegungsräumen eingebunden werden kann und welche Beispiele es aus Perspektive der kommunalen Strukturänderung gibt, war ebenfalls Bestandteil der Fortbildung. 

Programm
Programmablauf Gemeinsam gut zu Fuß  

Zum Download steht Ihnen der Leitfaden Barrierefreie Wanderwege Rheinland-Pfalz zur Verfügung. 

Wie kann Prävention in der Kommune nachhaltig gestaltet werden? Wie können hieraus integrierte Präventionsstrategien entwickelt werden? Und welche Grundlage für Gesundheitsförderung in Kommunen bietet das neue Präventionsgesetz? Gemeinsam mit der KGC RLP wurde im Workshop auf die Möglichkeiten eingegangen, welche sich durch das Präventionsgesetz für Kommunen ergeben, wie die Verbandsgemeinde Daun hiervon profitiert und eine integrierte Präventionsstrategie mit allen Akteuren entwickeln kann. 

Die Präsentation der KGC RLP zum Thema „Das Präventionsgesetz – Chancen für die Kommune“ wird Ihnen hier zur Verfügung gestellt. 

Prävention und Gesundheitsförderung werden als kommunale Aufgabe weiterentwickelt. Die Abstimmung von Präventionskonzepten und der Aufbau von sogenannten Präventionsketten, die eine Kontinuität und Übergänge zwischen verschiedenen Lebensphasen und Lebensbereichen (Settings) bilden, erfordern Zusammenarbeit und unterschiedliche Perspektiven. 

Die KGC RLP lud gemeinsam mit dem Landkreis Neuwied ein, Ideen und Erfahrungen auszutauschen und eine praktische Umsetzung von möglichen Projekten zu entwickeln. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag vor allem in der Gesundheitsförderung von Jugendlichen und von Senioren. 

Den Flyer und das Programm der Werkstatt können Sie hier einsehen. 

Zu dieser Veranstaltung steht Ihnen eine Dokumentation mit den Präsentationen zum Download zur Verfügung. 

Fotos @LZG

Zu Fragen der systematischen, ressortübergreifenden Entwicklung von Präventionskonzepten wurde im Gesundheitsamt Bad Kreuznach eine Fortbildung angeboten, die sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an deren Partner in kommunalen Ressorts oder bei freien Trägern richtete. 

Die Fortbildung wurde von der KGC RLP und der Servicestelle Gesunde Kommune, beide ansässig in der LZG, durchgeführt und in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Bad Kreuznach vorbereitet. 

Die Veranstaltung vermittelte Informationen und Handlungsgrundlagen für Entscheidungsträger in den Spitzen der Kreisverwaltung und in kommunalen Ämtern. Ein Schwerpunkt der Betrachtung lag auf der Bestands- und Bedarfsanalyse vor Ort. Darüber hinaus wurden Ansätze zur Diskussion gestellt, wie die Planung und Qualitätssicherung von Präventionsangeboten gemeinsam mit Multiplikatoren, Koordinatoren und Praktikern im kommunalen Raum erfolgen kann. 

Es steht Ihnen eine Dokumentation inkl. der Präsentationen und der Fragebögen zur Verfügung. 

Flyer und Programm
Flyer Werkstatt Gesunde Kommune - Schritte zur Prävention 

In der Gesundheitsförderung leisten Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Institutionen, Organisationen und Gruppen eine gute, qualitative Arbeit in verschiedenen Settings- und Handlungsbereichen. 

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung stellte sich auch mit Blick auf das Präventionsgesetz intensiv Fragen nach praxisangemessenen Verfahren zur Steigerung und Verbreitung von Qualität in Projekten und hinsichtlich ihrer Förderkriterien. 

Welche wesentlichen Grundlagen sollten stets beachtet werden und unter welchen Projektbedingungen und Zielen sind bestimmte Instrumente und Verfahren hilfreich? Dazu wurde Anregung durch Vorträge und Workshops geboten. Eingeladen waren dazu alle Interessierten Personen wie Fachkräfte in gesundheitsfördernden Maßnahmen, Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis und Verwaltung, Verbänden und Bürgergruppen. 

Das Veranstaltungsprogamm sowie den Flyer können Sie hier herunterladen. 

Fotos @LZG