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3. Fachtag „Gesunde Arbeit – Gesunde Regionen“

BGM ganzheitlich und vernetzt

Am 21. Januar 2021 fand der dritte landesweite BGM-Fachtag „Gesunde Arbeit - Gesunde Regionen“ per Videokonferenz statt. Er wurde ausgerichtet vom BGM-Netzwerk Rheinland-Pfalz der LZG und gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD).

Der Arbeitsschutz stand als zentrales Element des Betrieblichen Gesundheitsmanagement im Fokus des Fachtags. Im Rahmen einer Experten-Talkrunde wurden die besonderen Vorteile einer vernetzten Arbeitsweise aller Akteure im Betrieblichen Gesundheitsmanagement herausgearbeitet und anhand von Beispielen veranschaulicht.

Am Nachmittag fanden drei Workshops zu den Themen „Arbeitsschutz“, „digitales Arbeiten“ und „innovative Ansätze des BGM-Netzwerkes RLP“ in virtuellen Räumen statt.

Gerade für kleine und kleinste Unternehmen sowie für Kommunen in Rheinland-Pfalz sollte der Fachtag die Einstiegshürden in ein BGM minimieren. Um einen umfassenden Überblick und verschiedene Perspektiven zu den Themen Arbeitsschutz und Vorteile einer vernetzten Arbeitsweise zu vermitteln, wurde das Podium mit einer Vielfalt von Experten aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement, insbesondere aus den Bereichen Arbeitsschutz und Netzwerkarbeit, besetzt.

Ziel der Workshops war es, aktuelle Herausforderungen im BGM mit Schwerpunkt Arbeitsschutz aufzugreifen und zu diskutieren, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie. Verknüpft wurde dies mit Ansätzen, die unter anderem im BGM-Netzwerk entwickelt worden sind.

Geplantes Programm

10:00 Uhr
Ankommen im virtuellen Raum

10:30 Uhr
Begrüßung:
Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer LZG

10:35 Uhr – 10:50 Uhr
Grußwort:
Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Arbeitsministerin des Landes Rheinland-Pfalz

10:50 Uhr – 11:00 Uhr
„Das BGM-Netzwerk Rheinland-Pfalz: Wo stehen wir und wo liegen aktuell die Herausforderungen?“
BGM-Netzwerk Rheinland-Pfalz der LZG
 
11:00 Uhr – 12:00 Uhr
Talkrunde auf dem virtuellen Podium: „BGM ganzheitlich und vernetzt“
Dr. Robert Blech, Struktur und Genehmigungsdirektion Nord, Staatlicher Gewerbearzt und medizinischer Arbeitsschutz
Myriam Lauzi, Deutscher Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz/ Saarland
Michaele Münch, Zentrum für Arbeit und Gesundheit der Marienhaus Unternehmensgruppe
Dr. Vera Stich-Kreitner, Verband deutscher Betriebs- und Werkärzte
Sonja Wittmann, Unfallkasse Rheinland-Pfalz
 

12:00 Uhr – 12:30 Uhr
Mittagspause offline

12:30 Uhr – 13:30 Uhr
Workshops:

1. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
Neue Herausforderungen durch das Klima: Hitze und UV-Strahlung
Dr. Vera Stich-Kreitner, Verband deutscher Betriebs- und Werkärzte
Dr. Thomas Zenker,  Staatlicher Gewerbearzt SGD Nord
Moderation: Alke Peters, LZG
 
2. Digitales Arbeiten – AUSGEBUCHT!
Homeoffice und agiles Arbeiten: psychische Herausforderungen der Mitarbeitenden und Führungskräfte während und nach Corona
Karin Ernst-Betocchi, Arbeit und Leben gGmbH
Marianne Giesert, Institut für Arbeitsfähigkeit GmbH
Moderation: Vivian Feller, LZG
 
3. Innovative Ansätze des BGM-Netzwerkes Rheinland-Pfalz zur Arbeit mit Klein- und Kleinstbetriebe
- Aufbau und Weiterentwicklung von kommunalen BGM-Netzwerken
- Bewegungsförderung: „Bewegungsbegleiter im Betrieb“
Michael Becher, Regionale Entwicklungsgesellschaft Betzdorf
Christiane Brandt, Freizeitbetriebe Worms
Moderation: Hedda Werner, LZG
 

13:30 Uhr - 13:35 Uhr
Bewegte Pause

13:35 Uhr – 14:00 Uhr
Zusammenfassung und Ausblick:
BGM-Netzwerk Rheinland-Pfalz der LZG

14:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Workshop 1:

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
Neue Herausforderungen durch das Klima: Hitze und UV-Strahlung
Dr. Vera Stich-Kreitner, Verband deutscher Betriebs- und Werkärzte
Dr. Thomas Zenker, Staatlicher Gewerbearzt SGD Nord
Moderation: Alke Peters, LZG
 
Der Arbeitsschutz muss sich bereits jetzt sowie in der näheren Zukunft mit den Aspekten des Klimawandels beschäftigten. Dabei spielen vor allem die steigendenden Temperaturen und die verstärkte UV-Strahlung eine große Rolle. Auch die Corona-Pandemie stellt aktuell große Herausforderungen auch an den Arbeitsschutz. Im Rahmen dieses Workshops wird den Teilnehmenden vermittelt, wie diese Themen konkret angegangen werden können und welche Unterstützungsangebote es dazu gibt.
 

Workshop 2: AUSGEBUCHT

Digitales Arbeiten
Homeoffice und agiles Arbeiten: psychische Herausforderungen der Mitarbeitenden und Führungskräfte während und nach Corona
Karin Ernst-Betocchi, Arbeit und Leben gGmbH
Marianne Giesert, Institut für Arbeitsfähigkeit GmbH
Moderation: Vivian Feller, LZG
 
Digitales Arbeiten ist der Schlüssel für die moderne Arbeitswelt. Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen dem digitalen Arbeiten einen Schub verliehen. Dabei müssen bestehende Arbeitsstrukturen analysiert und ggf. neu entwickelt werden. Dabei können für die Mitarbeitenden neue psychische Belastungen entstehen: Der Workflow nimmt durch die immer schneller werdenden digitalen Arbeitsprozesse stark zu, die persönlichen Kontakte nehmen ab und der Führungsstil muss den Prozessen angepasst werden. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung aber auch Möglichkeiten, die Arbeit flexibler und individueller dem eigenen Lebensrhythmus anzupassen. Der Workshop gibt einen Überblick darüber, welche Chancen und Risiken in Homeoffice und Co. stecken und wie den damit verbundenen psychischen Herausforderungen und Belastungen begegnet werden kann.
 

Workshop 3:

Innovative Ansätze des BGM-Netzwerkes Rheinland-Pfalz zur Arbeit mit Klein- und Kleinstbetriebe
- Bewegungsförderung:  Kurzvorstellung „Bewegungsbegleiter im Betrieb“
- Kurzvorstellung BGM-Telefonfortbildungen 2021
- BGM-Gesundheitsnetzwerke mit Unternehmen im kommunalen Ansatz
Christiane Brandt, BGM-Netzwerk Worms
Michael Becher, Regionale Entwicklungsgesellschaft Betzdorf
Hedda Werner, LZG
 
Die Kommune spielt eine besondere Rolle bei der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort, um gesunde Strukturen in den Betrieben aufzubauen. Kleine Unternehmen haben oft nicht die Ressourcen, eine eigene BGM-Abteilung zu etablieren. Durch die Vernetzung mit anderen mittelständischen Unternehmen vor Ort, können sie das Thema BGM gemeinsam angehen und vom Erfahrungsaustausch profitieren. Die Kommune kann dabei eine Schlüsselfunktion einnehmen, indem sie diesen Erfahrungsaustausch vor Ort initiiert, koordiniert und neue Impulse setzt. Das fördert auch die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in der jeweiligen Region im Zuge des Fachkräftemangels durch den demografischen Wandel.

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