Gesund leben und arbeiten: Hitzeschutz im Erwachsenenalltag
Hitze herrscht nicht nur im Freien. Weil Hitzeperioden immer länger anhalten, wird es auch schwerer, Innenräume kühl zu halten. Und so sind nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens von den steigenden Temperaturen beeinträchtigt. Nicht nur in der Freizeit, auch im Arbeitsleben muss auf die Auswirkungen von Hitze geachtet werden – bei den traditionell hitzelastigen Tätigkeiten im Freien sowieso, aber auch im Büro und in der Fabrikhalle. Menschen, die in sozialen Einrichtungen arbeiten, müssen dabei für sich selbst und für ihre meist vulnerable Klientel sorgen. In einer Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit gaben fast 50 Prozent der befragten Pflegekräfte an, durch Hitze besonders beeinträchtigt zu sein – deutlich mehr als Beschäftigte auf dem Bau oder im Handwerk.
Hitzeschutz für zuhause – Gut durch den heißen Sommer
In einer Folge des LZG-Gesundheitstelefons sind Tipps und Infos für heiße Tage zusammengestellt: zu gesundheitsförderndem Verhalten im Sommer, zur Vorbeugung gegen Hitze in den eigenen vier Wänden und allgemein zum Umgang mit außergewöhnlich heißen Temperaturen. Das Gesundheitstelefon ist auch als Podcast verfügbar.
Zum Lesen und Anhören
Hitzeschutz in der Arbeitswelt
Das Aktionsbündnis KLUG (Klimawandel und Gesundheit) bietet auf der Website hitze.de eine komplette Hitzeschulung für Menschen in Gesundheitsberufen.
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Vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG; ehemals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) gibt es auf der Plattform Klima Mensch Gesundheit neben Tipps für den Alltag auch hilfreiche Informationen speziell für Beschäftigte und Betriebe. Die Materialien in der Mediathek lassen sich entsprechend filtern.
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Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DEGUV) weist auf die Bedeutung eines „Plans gegen Hitze“ in der Arbeitswelt hin. Auf der Website finden sich auch Anleitungen zu Hitzeschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz.
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Das Projekt higela beschäftigt sich mit Hitzeschutz in der stationären Pflege, bietet Schulungen und Materialien sowie ein Hitzeresilienzprogramm an.
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Das Hitze-Handbuch: Gut vorbereitet auf die Hitze entstand in Dresden. Es enthält Informationen und Empfehlungen für Beschäftigte im Gesundheits-, Pflege-, Sozial-, Bildungs- und Wohnbereich.
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Hautschutz
Derzeit erkranken rund 330.000 Menschen jährlich an einem Tumor der Haut, über 46.000 davon am malignen Melanom. Dieser so genannte Schwarze Hautkrebs gilt als besonders gefährlich, da er rasch Tochtergeschwulste bildet.
Ein erheblicher Risikofaktor für Hautkrebs ist die Sonne, deren UV-Stahlen sehr schnell das Erbgut der Hautzellen angreifen. Der Mensch kann UV-Strahlen nicht wahrnehmen und unterschätzt somit häufig die Intensität der Sonne. Zeigt sich ein Sonnenbrand, ist die Hautschädigung bereits eingetreten. Wenn das körpereigene Reparatursystem nicht alle UV-bedingten Zellschäden beseitigen kann, entsteht im Laufe von Jahrzehnten Hautkrebs.
Je weiter die Sonnenscheindauer steigt, umso mehr potenziell krebserregende UV-Strahlung treffen auf die Haut. UV-Schutzmaßnahmen sollten daher konsequent in den Alltag integriert werden, am besten, indem man sich am UV-Index orientiert. Der UV-Index ist ein international gültiges Maß für die Stärke der UV-Strahlung mit Skalenwerten von 1 (niedrig) bis 11+ (extrem), die auf einer Farbskala ähnlich einer Ampel angeordnet sind. Bereits ab einem UV-Index von 3 (mittel, gelber Bereich) wird empfohlen, die Mittagssonne zu meiden, auf richtige Kleidung zu achten und Sonnencreme zu verwenden.
Der UV-Index wird vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sowie vom Deutschen Wetterdienst (DWD) tagesaktuell und als Prognose für die folgenden Tage veröffentlicht. Auch über Wetter- und Gesundheit-Apps auf dem Smartphone kann er eingesehen werden.
Weitere Informationen der Deutschen Krebshilfe über UV-Strahlung und Hautkrebs
Podcast „Highways to Health“ – Psychische Gesundheit und Klimawandel
Die Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit werden in der 29. Folge des Podcasts „Highways to Health“ genauer unter die Lupe genommen. Dabei werden Fragen aufgeworfen wie: Welche Herausforderungen und Chancen bringt der Klimawandel für die psychische Gesundheit mit sich? Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders betroffen? Welche Rolle kann die Digitalisierung bei der Förderung der psychischen Gesundheit der Menschen spielen? Sie werden vor dem Hintergrund des Ende 2023 erschienenen Sachstandsberichts „Klimawandel und Gesundheit“ des Robert Koch-Instituts betrachtet. Hören Sie mal rein und erfahren Sie mehr über die wichtigen Zusammenhänge zwischen Klimawandel und psychischer Gesundheit.