Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Infektionsprävention

Impfschutz ist Lebensschutz

Infektionskrankheiten wie Keuchhusten, Diphtherie, Scharlach oder Masern hatten in der Vergangenheit schwerwiegende Folgen und endeten häufig tödlich. Dass diese Krankheiten inzwischen bei uns selten auftreten und gut behandelt werden können, dazu tragen neben besseren Lebensbedingungen vor allem Antibiotika und Schutzimpfungen bei. Wer gegen Infektionskrankheiten geimpft ist, muss heute nichts mehr von ihnen befürchten.

Nicht impfen heißt: Infektionsrisiko für sich und andere

Trotz dieser Erfolge stehen viele Menschen Impfungen kritisch gegenüber. Eltern lassen ihre Kinder nicht oder nicht aureichend impfen, weil sie Nebenwirkungen befürchten oder nicht wissen, wozu die Impfung gut ist. Viele der Krankheiten, gegen die wir heute geimpft werden können, stellen nur nur noch abstrakte Gefahren dar: Das wiegt die Menschen in Sicherheit und läßt sie glauben, eine Vorbeugung durch Impfen sei nicht nötig.

Doch Impfen ist und bleibt ein wichtiger Schutz der eigenen Gesundheit und der Gesundheit unserer Mitmenschen. Denn wer keine Impfung hat, trägt nicht nur das Risiko einer eigenen Infektion und Erkrankung, sondern ist auch Überträger des Erregers. Er oder sie kann Menschen im Umfeld infizieren, die keinen Impfschutz haben oder sehr geschwächt sind, etwa Babys oder alte und kranke Menschen. Daher sollten auch Jugendliche und Erwachsene unbedingt ihren Impfstatus überprüfen lassen und fehlende Impfungen nachholen.

Auch in Zeiten von Corona empfohlene Schutzimpfungen im Blick behalten

Anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 20. bis 26. April 2020 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) darauf hin, auch in Zeiten von Corona auf einen umfassenden und aktuellen Impfschutz zu achten. Er sei in der aktuellen Situation sogar besonders bedeutsam, um vor Infektionen zu schützen, die in der Pandemiezeit zusätzlich gefährlich sein können. Vor allem die Impfungen von Säuglingen und Kleinkindern sollten möglichst zeitgerecht erfolgen.

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Filme und Informationen zum Thema Impfschutz

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt auf der Webseite impfen-info.de Eltern Erklärvideos mit Tipps zum Impfen zur Verfügung. Die Filme befassen sich z.B. mit den Themen

  • stress- und schmerzarmes Impfen
  • Masern-Impfempfehlung für Kinder und für Erwachsene
  • Herdenimmunität / Gemeinschaftsschutz

Darüber hinaus befinden sich auf der Webseite zahlreiche Hinweise auf Hörmedien, Printmaterialien, Infografiken sowie eine Mediendatenbank zum Thema Impfen und viele Informationen mehr.

Dass immer mehr Menschen in Deutschland eine positive Einstellung zum Impfen haben, zeigen die Daten der bundesweiten Repräsentativbefragung der BZgA „Einstellungen, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen“.

Hier geht es zur Pressemitteilung der BZgA