Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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BedikK - Gesundheitsförderung in kleinen Kommunen

Mit einer digitalen Auftaktveranstaltung startete das Projekt „BedikK – Bedarfsworkshops in kleinen Kommunen“ am 24. Februar 2021 in seine Umsetzungsphase. BedikK unterstützt bis 2024 kleine Kommunen dabei, ihre Bedarfe an Gesundheitsförderung und Prävention zu ermitteln, etwa durch Beratung, Workshops und Schulungen. In den Jahren 2021 und 2022 kooperiert BedikK mit dem Projekt Gemeindeschwesterplus.

Die LZG koordiniert die landesweite Umsetzung des Projekts in Rheinland-Pfalz. Dazu gehört die fachliche Unterstützung bei der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und der kommunalen Verwaltung durch externe (Dorf-)Beratende. In Bedarfsworkshops, die als Zukunftswerkstatt gestaltet sein können, wird ermittelt, welche Strukturen der Prävention und Gesundheitsförderung existieren und welche fehlen. Auf dieser Grundlage bilden sich Fokusgruppen, in denen anhand der erarbeiteten Themenschwerpunkte weitere Ideen und die nächsten Schritte erarbeitet werden. In Schulungen erhalten kommunale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner schließlich Handwerkszeug für den Gesundheitsförderungsprozess in ihrem Dorf. Die Projektdauer pro Kommune beträgt circa neun Monate.

Start des Projekts in Gemeindeschwesterplus-Kommunen

In der Auftaktveranstaltung wurden die Chancen für die Kommunen betont. Die BedikK-Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner werden kostenlos weiter- und ausgebildet. Das soziale Engagement sowie die Übernahme von Verantwortung werden gefördert, indem Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zur kommunalen Gesundheitsförderung einbezogen sind. Die Kommunen werden zukunftsfähig gestaltet und gewinnen an Attraktivität und Lebensqualität.

Die erste Umsetzungsphase des Projektes BedikK richtet sich an Gemeindeschwesterplus-Kommunen. Die hier bereits entstandenen Strukturen für ganzheitliche Gesundheitsförderung und Prävention bieten gute Voraussetzungen, um mit einem Partnerprojekt anzuknüpfen. Während der Schwerpunkt des Gemeindeschwesterplus-Projekts bei älteren Menschen liegt, können Kommunen im Rahmen von BedikK ihre weiteren Bedarfe herausarbeiten, um auch andere, jüngere Zielgruppen zu erreichen. So kann ein alters- und settingübergreifendes Konzept entstehen und der bereits eingeschlagene Weg der Gesundheitsförderung von Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam weiterentwickelt werden. Nach der Informationsveranstaltung mit den Gemeindeschwesterplus-Projektverantwortlichen steht nun die konkrete Auswahl der Kommunen an, die BedikK in den ersten beiden Jahren umsetzen.

Das Projekt BedikK steht unter der Trägerschaft der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)und wird im Rahmen der landesspezifischen Projektförderung durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach §20a SGB V (GKV-Bündnis für Gesundheit) landesweit in Rheinland-Pfalz umgesetzt.
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