Impfungen schützen vor Atemwegserkrankungen – jetzt handeln!
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat Ende September mit der Kampagne „Zusammen geschützt“ auf die erhöhte Gefahr von Atemwegserkrankungen im Herbst und Winter hingewiesen. Aufgrund der Kombination von Grippeviren, SARS-CoV-2, RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) und Pneumokokken besteht besonders für ältere Menschen und Risikogruppen eine kritische Gefährdungslage. Alle diese Erreger kursieren in der kalten Jahreszeit besonders stark. Auch wenn sich die Symptome oft ähneln, können die Folgen unterschiedlich sein – und für gefährdete Menschen bedrohlich werden.
In der Mitteilung heißt es, eine Impfung wirke „wie ein Schutzschild” – sie senke das Risiko schwerer Verläufe deutlich und könne Leben retten. Deshalb ruft das BIÖG dazu auf, noch vor Beginn der Erkältungsperiode den Impfstatus zu prüfen und empfohlene Auffrischungen vorzunehmen.
Da sich in der kalten Jahreszeit Menschen häufig in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen aufhalten, in denen die Luft trocken ist, können sich Erreger leichter verbreiten und die Ansteckungsgefahr steigt deutlich, so das BIÖG. Zusätzlich zu gezielten Impfungen helfen daher einfache Alltagsmaßnahmen, um das Ansteckungsrisiko zu senken: regelmäßiges Lüften, gründliches Händewaschen und der Verzicht auf engen Kontakt bei Symptomen.
Das BIÖG stellt außerdem kostenlose Informationsmaterialien (Plakate, Flyer) zum Download und zur Bestellung bereit, mit denen auch lokale Einrichtungen ihre Öffentlichkeitsarbeit unterstützen können.
Wer besser durch den Winter kommen will, sollte jetzt die Zeit nutzen, um den eigenen Impfstatus zu prüfen, Mitarbeitende und das persönliche Umfeld zu sensibilisieren und Präventionsmaßnahmen zu verstärken. Gemeinsam kann es gelingen, das Risiko von Atemwegsinfektionen zu senken.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), 29.09.2025
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