Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
telephone 06131-2069-0

Infektionsprävention

Veranstaltungen und Termine

Das 23. Koblenzer AIDS-Hepatitis-Forum findet am 21. September 2019 im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemper Hof, Koblenz statt.

Die Themen des diesjährigen AIDS/Hepatitis-Forum greifen neben dem aktuellen Stand um HIV und AIDS 2019 andere chronische Erkrankungen auf wie „Virale Hepatitis/HBV, HCV – State of the ART 2019” und „Hepatitis C – Therapie heute ganz praktisch”. Zudem wird über einen möglichen Paradigmenwechsel in der Infektionsforschung gesprochen: „Von der Infektiologie zur Welt des Mikrobioms” und die psychologische Seite des Themas betrachtet: „Unvermeidlich glücklich! Lebenslust in unlustigen Zeiten”.

Die interdisziplinäre Fachtagung ist für Fachkräfte in Medizin, Pädagogik oder der beratenden Arbeit sowie alle Interessierten und Betroffenen geöffnet.

Programmflyer

 

Rückblick 2018

Das 22. Koblenzer AIDS-Hepatitis-Forum fand am 22. September 2018 statt.

Programmflyer

Als Vorbereitung auf die diesjährige Schulpräventionswoche bietet die LZG am 30. Oktober 2019 in Mainz die Fortbildung „Prävention von HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) bei Jugendlichen“ an. Vermittelt werden aktuelle Informationen zu HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Dabei  werden Epidemiologie, Übertragungswege, Symptome und Diagnostik, Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten sowie die Situation der betroffenen Menschen beleuchtet.

Infoflyer zum Download

 

Zu sexueller Gesundheit gehört es, die Risiken einer HIV-Infektion und anderer sexuell übertragbarer Infektionen (STI) zu kennen und zu wissen, welche Bedeutung Intimhygiene für die Vermeidung von Krankheiten hat. Um Schülerinnen und Schüler über diese Themen aufzuklären, initiiert die LZG gemeinsam mit Kooperationspartnern vom 11. bis 15. November 2019 eine Präventionswoche an Schulen. Die Präventionswoche wird zum neunten Mal vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, der LZG, den AIDS-Hilfen Rheinland-Pfalz sowie den Gesundheitsämtern durchgeführt und vom Bildungsministerium mitgetragen.

Fachkräfte der AIDS-Hilfen und Gesundheitsämter arbeiten in dieser Woche zusammen und bieten personal-kommunikative Angebote in den Klassen/Kursen an. Oder sie führen größere Informationsveranstaltungen oder Infostände in Schulen durch.

Die Schulen können das Thema HIV/AIDS/STI auch eigenständig mit ihren Klassen bearbeiten, Aktionen und Projekte starten und die Tagespresse hierüber informieren. Die Schulpräventionswoche ermöglicht durch ihre zeitliche Nähe zum Welt-AIDS-Tag, der jährlich am 1. Dezember begangen wird, das Thema sexuelle Gesundheit über einen längeren Zeitraum in den Unterricht zu integrieren und in seinen verschiedenen Facetten zu beleuchten.

Bei Interesse sprechen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und/oder der AIDS-Hilfe in Ihrer Region an. Es finden nicht nur in dieser Aktionswoche, sondern das ganze Jahr über schulpräventive Veranstaltungen durch die Fachkräfte der Gesundheitsämter und AIDS-Hilfen statt.

Flankierende Öffentlichkeitsarbeit soll darüber hinaus für eine breite Wahrnehmung der Thematik in der Bevölkerung sorgen.

Veranstaltungsliste 2019

Download

In Mainz finden die Schulfilmtage in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt.

Ziel der Filmtage ist es, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Themen „Liebe, Freundschaft, Sex“ und HIV/Aids ins Gespräch zu kommen und Lehrkräften Anregungen zu geben, diese Themen im Unterricht zu behandeln. Rund um die Filmvorführungen gibt es zahlreiche Mitmach-Aktivitäten, darunter ein Quiz-Duell.

Außerdem sollen die regionalen Beratungsstellen für Sexualaufklärung und HIV-/AIDS-Prävention bekannt gemacht werden, und diverse Kooperationspartner präsentieren ihr Angebot.

Ein Grußwort des Schirmherrn Dr. Eckart Lensch, die Filmauswahl und ein Anmeldeformular finden interessierte Lehrkräfte im Flyer.

2019

Das erste Treffen fand im April 2019 in Mainz statt. Es fand ein erster Austausch statt über den Umgang mit HIV-Selbsttests und der Begleitung/Beratung zu den Selbsttests, die in der Apotheke erworben werden können. Es wurde sich zudem dem methodischen Arbeiten gewidmet. Zuerst stellten Ruth Gottwald, Gynäkologin pro familia Mainz und Benedikt Geyer, Sexualpädagoge pro familia Mainz den Inhalt ihres Verhütungskoffers aus Sicht der Beratung und Sexualpädagogik vor. Dann informierten Tanja Zerfaß, Sozialarbeiterin und Frau Dr. Noldin-Bretz, Gynäkologin vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg, Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in Trier, über die Gesundheitsberatung nach dem
§10 Prostituiertenschutzgesetz und ihren Erfahrungen in Trier.

Das zweite Treffen fand Ende Oktober 2019 in Mainz statt. Neben dem Autausch über die derzeit laufenden und noch in 2019 geplanten Aktionen wie der neunten STI-Schulpräventionswoche im November und dem Welt-AIDS-Tag am 01.12. fand ein interaktiver Austausch und eine Ideen-Werkstatt für die Planung in 2020 statt. Dieser kollegiale Austausch ist zum einen Anregung für die Arbeit in den Regionen sowie für landesweite Aktionen. Am Nachmittag referierte Christopher Knoll, Diplom-Psychologe in der Psychosozialen Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe e.V. und Referent bei der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) zum aktuellen Stand "Rund um HIV- und STI-Tests". Er informierte über neue Testverfahren wie den HIV-Heimtest, Testungen vor Ort, verschiedene Testangebote und Kriterien gelungener Test-Arbeit. Herr Knoll berichtete zudem über die ersten Ergebnisse zu dem Pilotprojekt „S.A.M Mein Heimtest“ - ein Einsendetest auf HIV- und Geschlechtskrankheiten. Das Projekt startete 2018 und wurde gemeinsam von der Münchener Aids-Hilfe, der Deutschen Aidshilfe, ViiV Healthcare und dem Hamburger Labor Lademannbogen entwickelt. Weitere Informationen hierzu unter https://samtest.de/